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English  | anmelden | registrieren Minsen-Förrien 07. Januar 2009
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Nordseeküstenbadeort Minsen - Förrien

Minsen-Förrien ist ein idealer Ort für all diejenigen, die ihren Urlaub lieber in etwas ruhigerer ländlicher Umgebung verbringen möchten.

Nordseehaus MinsenDie vielen Einrichtungen des Nordseeheilbades Horumersiel-Schillig sind nur wenige Kilometer entfernt und den schönen Strand von Schillig erreicht man mit dem Fahrrad in wenigen Minuten. In dem Gästehaus mit Lese- und Veranstaltungsräumen befindet sich eine sehenswerte Wattenmeerausstellung und ein gesonderter Bereich, der über die Nutzung der Windkraft informiert. Gleich daneben steht auf dem höchsten Punkt des Ortes die jahrhundertealte Kirche, die einst den Seefahrern zur Orientierung diente. Direkt vor den Toren des Ortes liegt ein Naturschutzgebiet, das zur absoluten Schutzzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer gehört. Der „Elisabethaußengroden“ darf nur auf gekennzeichneten Wegen betreten werden. Hier finden regelmäßig Führungen statt.

 

 

 

Ortsplan Minsen

 

-Küstenbadeort-
MINSEN-FÖRRIEN (370 Ew.),
erstmals 1317 als Minnenze genannt;

Gästehaus:
Beherbergt das Nordseehaus Wangerland mit der Dauerausstellung Wattenmeer und Windkraftanlagen. Neben Veranstaltungen werden auch Exkursionen u. a. ins Vogel- u. Naturschutzgebiet angeboten.
In Förrien, dem höchsten Wurtendorf des Wangerlandes, lockt das "Seewiefken", die Bronzeskulptur einer hiesigen Künstlerin.

 

Das Seewiefken von Minsen

Das alte Kirchdorf Minsen lag vor der jeverländischen Küste, zwischen dem Fahrwasser der Außenjade und der Blauen Balje. Einst hatten die Minser eine Meermaid gefangen, schleppten sie aufs Land und machten sich einen Spaß daraus, sie auf alle erdenkliche Weise zu quälen. Soviel sie auch bitten und betteln mochte, man ließ sie nicht wieder zurück ins Wasser. Endlich beschloss man, sie freizulassen, wenn sie ein Mittel gegen alle Not und Armut sagte. Da sprach die Seejungfer rätselhafte Worte:"Kölln oder Dill, ik segg jo nich wo´t got för is, un wenn ji mi ok fillt!"In einem unbewachten Augenblick vermochte sie ihren Peinigern zu entgleiten und entwischte über das Watt, schneller als eine Schwalbe oder ein Pfeil. Die Leute sahen verwundert ihr blau-grünes Haar auf ihren weißen Schultern tanzen. Als sie nun wieder im Wasser war, wandte sie ihren Kopf noch einmal zum Lande, und ihre Augen funkelten unbeschreiblich. Dann tauchte sie ihre weiße Hand in die See spritzte Tropfen gegen die Dünen des Dorfes. Plötzlich verschwand sie in den Wogen der Jade. Wind und Wasser waren merkwürdig ruhig. Am anderen Morgen war alles grüne Land von Minsen weiß wie mit Schnee bedeckt. Dicht aneinandergedrängt saßen und standen dort Tausende und Abertausende von Möwen. Soviel Seemöwen hatten die Dorfbewohner noch niemals gesehen und niemand konnte begreifen, was das bedeuten solle. Gegen Mittag zogen im Westen dunkle Wolken auf, und der Himmel verfinsterte sich immer mehr. Zugleich erhob sich ein Brausewind und es fielen Regentropfen, die prasselten wie Erbsen gegen die Fensterscheiben. Die Seemöwen flogen scharenweise über das Dorf hinweg und ihr Kreischen übertönte den heulenden Sturm. Das Unwetter dauerte die ganze Nacht hindurch. Derweil schwoll die Flut immer höher. In den Morgenstunden sprang der Wind nach Nordwesten um. Plötzlich brach das Wasser durch den schützenden Dünenwall und rollte über Alt-Minsen hinweg. Ein Etmal lang tobte das wilde Meer, dann war alles vorbei. Als die Sonne wieder im Osten aufging, war das Dorf mit Mann und Maus vergangen. Nur eine kahle Sandbank blieb, wo bei Ebbe die Möwen sich ausruhen. Man nennt sie Minser Olloog.


Die deutschen Seebäder


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